1. REVITALIS Fachtagung - ein voller Erfolg!

Highlights und Kernaussagen der Fachvorträge


Zufriedene Teilnehmer bei der REVITALIS Fachtagung

Am 29.11.2017 hat die 1. REVITALIS Fachtagung "BGM in Westfalen" mit etwa 70 Teilnehmern und Experten aus etwa 50 Unternehmen zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement im HELLA Gobe in Lippstadt stattgefunden.

 

Neben einer aufschlussreichen Expertenrunde, spannenden Vortägen von Dr. Jürgen Behrend und Matze Knop sowie interessanten Diskussionen im Plenum sorgten die Fachvorträge der REVITALIS Experten für einen rundum gelungenen Tag.

 

Erfahren Sie im Folgenden mehr zu den wesentlichen Inhalten der präsentierten Fachvorträge.


"BGM ist mehr als das einfache Anbieten von Gesundheitsaktionen. Nur wer BGM als Konzept begreift hat langfristig Erfolg und bietet den Mitarbeitern einen weit über Arbeitswelt hinausgehenden Mehrwert." - Frank Bertelsmeier


Der Werkzeugkoffer zur Messbarkeit von Gesundheit.


Sonja Laß und Birte Mai stellten verschiedene Analysepoints dar, die von der REVITALIS GmbH sowohl auf Unternehmens- sowie Mitarbeiterebene eingesetzt werden.

 

Auf Unternehmensebene werden beispielsweise die Arbeitsplatzanalyse oder auch die Fehlzeitenanalyse durchgeführt. Mehr zu den Analyseverfahren erfahren Sie hier.

 

Auf Mitarbeiterebene sprachen Laß und Mai die Empfehlung für die Durchführung eines Präventions-Checks im Unternehmen aus, der die Bereiche Bewegung, Ernährung und Entspannung miteinander verknüpft. Dieser kann beispielsweise aus dem Rückencheck, der Blutdruckmessung, dem Stresspiloten sowie einer Körperstrukturanalyse bestehen. Mehr zu den Screeningverfahren erfahren Sie hier.

Birte Mai auf der 1. REVITALIS Fachtagung zum BGM

Sonja Laß  auf der 1. REVITALIS Fachtagung zum BGM

Anschließend wurde den Teilnehmern anschaulich dargestellt wie verschiedene Analysepoints miteinander kombiniert und in die Prozesssteuerung integriert werden können. Denn eine gezielte Prozessteuerung stellt die Grundlage eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements dar.

 

Die REVITALIS GmbH unterstützt Sie bei der individuellen Zusammenstellung Ihres eigenen Werkzeugkoffers, bei der Verlaufskontrolle sowie der Verzahnung unterschiedlicher Analysepoints. Weiterhin übernehmen wir die Steuerung der Angebote - von der Anmeldung bis hin zur Abrechnung - sowie die Gesamtevaluation zur zielorientierten Prozessteuerung.



Motive und Barrieren zur Teilnahme an Sportprogrammen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung.


Eine der größten Herausforderungen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung ist es die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an die Sport- und Entspannungsprogramme heranzuführen und langfristig zu binden. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden wurde in einer empirischen Studie der Frage nachgegangen, welche Motive und Barrieren es für die Teilnahme an Sportprogrammen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung gibt.

 

Durch Interviews mit den Mitarbeitern konnten insgesamt zehn Motive und neun Barrieren generiert werden. Die wichtigsten Motive für die Teilnahme waren Spaß an den Aktivitäten, Gesundheit, die finanzielle Bezuschussung durch den Arbeitgeber und die soziale Bezogenheit. Als zentrale Erkenntnisse zu den Motiven konnte festgestellt werden, dass extrinsische Motive, also Anreize die von außen an die Person herangetragen werden, dem ersten Anstoß einer Teilnahme dienen. Intrinsische Motive, als Beweggründe zur Teilnahme die von der Person selber kommen, sind eine wichtige Voraussetzung einer langfristigen Teilnahme.

Marcel Diekmann  auf der 1. REVITALIS Fachtagung zum BGM

Bei den generierten Barrieren ist der Faktor Zeit das größte Hindernis. Weitere starke Barrieren sind konkurrierende Aktivitäten und die Distanz zum Kursort. Hinzu kommen motivationale Barrieren wie Antriebslosigkeit und Desinteresse. Die wichtigste Erkenntnis ist, dass sich auch die Barrieren in extrinsische Barrieren (äußere Einflüsse) und intrinsische Barrieren (fehlende Motivation) einteilen lassen. Dabei sind die extrinsischen Barrieren die hauptursächlichen Hindernisse.

 

Als Konsequenz konnte festgehalten werden, dass es gilt die Barrieren durch passgenaue Planung der Angebote abzubauen. Des Weiteren scheint die Motivstruktur der Mitarbeiter im Prozess der Teilnahme veränderbar zu sein und es muss gelingen die Motive von extrinsischen Motiven als Anstoß zur Teilnahme in intrinsischen Motiven zur nachhaltigen Bindung zu verändern.


Möglichkeiten der Kooperation mit Krankenkassen und weiteren Anbietern zum Aufbau eines lokalen Netzwerks.


Eva Nilius  auf der 1. REVITALIS Fachtagung zum BGM

Die Vielfalt der Umsetzungsmöglichkeiten des BGMs und die daraus resultierenden Möglichkeiten zur Kooperation mit verschiedensten Anbietern stellte Eva Nilius dar. Wichtig sei es die 3 Säulen „Betriebliches Eingliederungsmanagement“, „Arbeits- und Gesundheitsschutz“ und „Betriebliche Gesundheitsförderung“ zielgerichtet und strukturiert mit Akteueren aus den Gesundheitsbereichen, wie Ärzte oder Krankenkassen oder auch aus anderen Bereichen, zum Beispiel die Kommune oder Unternhemen, zu verknüpfen. Weitere Informationen zu den drei Bereichen des BGM erhalten Sie hier.


Dazu sollte optimalerweise eine Steuerungsebene aufgebaut werden, die genau diese strategischen Kooperationen zwischen Maßnahme und Akteuren plant und steuert. So kann dem Unternehmen und auch jedem Mitarbeiter eine gesunde Lebenswelt „Arbeit“ geschaffen und ein gesundheitlicher Mehrwert aufgebaut werden.

 

Die REVITALIS GmbH hat in den letzten Jahren durch die Ausübung als externe Steuerungsebene für verschiedene Unternehmen ein lokales Netzwerk aufgebaut, durch das ein erfolgreiches BGM umgesetzt werden kann.

 

Gerne unterstützen wir auch Sie bei dem Aufbau eines erfolgreichen BGM-Netzwerks. Sprechen Sie uns an!

Eva Nilius bei ihrem Vortrag  auf der 1. REVITALIS Fachtagung zum BGM